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Zwei der schönsten Wanderungen im Schwarzwald

Wandern steht bei Schwarzwaldurlaubern hoch im Kurs. Kein Wunder, bei den vielfältigen Möglichkeiten, die das Mittelgebirge bietet. Ein Ferienhaus ist der ideale Ausgangspunkt für jede Wanderung.  

Mit fast 24.000 Kilometern gut markierten Wanderwegen ist der Schwarzwald ein Paradies für Wandervögel – ganz besonders, wenn Ihr Ferienhaus im Südschwarzwald liegt. Zu den beiden schönsten Wanderungen gehören der „Drei-Schluchten-Weg“ mit Wutachschlucht, Gauchachtschlucht und Engeschlucht und die Rundwanderung „Ravennaschlucht und Höllental“. Entdecken Sie auf dem Drei-Schluchten-Weg auf meist schmalen Pfaden die Schönheit dieser wilden Landschaft mit hochaufstrebenden Felswänden, bizarren Felsformationen und tosenden Wasserfällen. Ziehen Sie gute Wanderschuhe an, denn unterwegs kann es glitschig werden!  

Drei-Schluchten-Weg – Streckenlänge 10 km, Gehzeit ca. 3-4 Stunden  

Die Wanderung beginnt an der Drei-Schluchten-Halle in Bachheim, wo der Weg gleich hinab in die wildromantische Wutachschlucht führt, die vielleicht ganz in der Nähe Ihres Ferienhauses liegt. Die Schlucht ist bekannt für ihre unberührte Landschaft mit schroffen Kalksteinwänden, einer außergewöhnlichen Fauna und ausgeprägten Artenvielfalt. Folgen Sie flussabwärts dem 119 km langen Fernwanderweg Schluchtensteig eine Stunde lang bis zur Gauchachmündung. Bis dorthin ist der Weg bequem und gut gesichert, allerdings verläuft er stellenweise recht spektakulär auf einem schmalen Sims zwischen der rauschenden Gauchach und einer Felswand. Über den bedachten Kanadiersteg, den Pioniere aus Kanada in den 1970er Jahren gebaut haben, überqueren Sie den Fluss und steigen nun in die Gauachschlucht hinauf, die durch eine blaue Raute gekennzeichnet ist.

Die faszinierende Seitenschlucht der Wutachschlucht ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs mit steilen Felswänden, Wasserfällen und einer üppigen Natur. Unterwegs begegnen Ihnen Infotafeln mit Beschreibung der Vegetation und ab und zu stoßen Sie auf Seile zur Sicherung des Wegs.

Auf halber Strecke machen Sie Rast im Wanderheim und Naturfreundehaus Burgmühle, wo ein Biergarten mitten in der Natur lockt. Gestärkt marschieren Sie weiter zur Abzweigung "Tränkebachmündung" und folgen der rauen und engen Engeschlucht des Tränkebachs Richtung Bachheim (Kennzeichnung: gelbe Raute). Hier ist es stellenweise so eng, dass Stolpergefahr besteht. Deshalb gilt: schauen Sie auf den Weg anstatt in die Umgebung, auch wenn diese noch so schön ist! Ansonsten kann es sein, dass Sie für den Rest Ihres Urlaubs mit verstauchtem Knöchel im Ferienhaus sitzen.

Video: Hochschwarzwald 3 Schluchten Pfad / Wanderung / 79843 Löffingen

Der Tränkebach führt nur periodisch Wasser und der Niedrigwasser-Abfluss verläuft unterirdisch. Deshalb ist der Wanderweg oft feuchter als das Bachbett und meistens matschig. Wie anfangs bereits gesagt, tragen Sie gute Wanderschuhe! Ein historischer Mühlenstein am oberen Ende der Schlucht erinnert an deren Erschließung. Übersehen Sie 500 Meter weiter nicht den Wegweiser „Bachheim 1,0 km“ – er ist recht unscheinbar und man sieht ihn fast nicht. Hier verlassen Sie die Engeschlucht auf einem breiten Weg nach links – dieser ist nicht markiert. Am Waldrand folgen Sie dem Wiesenweg nach rechts bis zu einem Hochsitz. Vor dem nächsten biegen Sie links ab und queren das Fahrsträßchen zum Standort „Äußere Ösch“. Dort folgen Sie der gelben Raute nach rechts zurück zum Ausgangspunkt, wobei Sie die letzten beiden Kilometer durch Wiesen und Felder marschieren.

Ruhen Sie sich von der Wanderung bei einem Glas Wein auf dem Balkon Ihres Ferienhauses aus.  

Rundwanderung Ravennaschlucht und Höllental – Strecke 7 km, Gehzeit 2,5-3 Stunden  

Startpunkt ist der Wanderparkplatz am Rotbach zwischen B 31 und der Straße Höllsteig. Am Busparkplatz vorbei geht es zunächst zum Hofgut Sternen, wo in den vergangenen Jahrhunderten schon Goethe, Napoleon III. und Marie-Antoinette, die spätere Gemahlin des Franzosenkönigs Ludwig XVI. zu Gast waren. Damals, im Jahr 1770, befand sich die 15-jährige Erzherzogin „Maria Antonia“ von Österreich auf dem Weg nach Paris zur Hochzeit.   

Biegen Sie in den Weg Ravennaschlucht ein. Rechts erhebt sich die Aussicht Galgenbühl, wo sich ein herrlicher Blick über das Höllental bietet. Sie kommen nun über das Gleis der Höllentalbahn, der steilsten Bahnstrecke Deutschlands. Links sehen Sie eines der beliebtesten Postkartenmotive des Schwarzwaldes, das Ravennaviadukt. Der 224 Meter lange Steinbogenbau entstand 1927, ist 37 m hoch und hat 9 Bögen. Direkt hinter dem Viadukt liegt der Eingang zur Ravennaschlucht. Dort wandern Sie gegen den Bachlauf, vorbei an einem kleinen Teich. In der engen Schlucht rauscht das Wasser, die Felswände rücken eng zusammen, Baumstämme und wuchtige Felsklötze sind mit Moos bedeckt. Fast sieht es aus wie in einem Zauberwald. Hier müsste ein Ferienhaus liegen!

Wenig später eröffnet sich der Blick auf den malerischen „Kleinen Ravennafall“. Nun kommen Sie durch die Ravennaschlucht zur Großjockenmühle aus dem Jahr 1883, wo die Wasserkraft übers Dach eingeströmt wurde. Nächstes Ziel ist alte Ravennasäge mit dem Haus Ketterer – hier können Sie eine Rast einlegen und etwas essen oder trinken.

Danach verlassen Sie die Ravennaschlucht und marschieren hinauf zum Aussichtspunkt Piketfelsen, der eine grandiose Sicht über das Höllental und den Hochschwarzwald, eine der schönsten Ferienhausregionen, bietet. Mit etwas Glück können Sie sogar Gämse sehen. Bei der Kaiserwacht haben Sie mit rund 1.052 Metern den höchsten Punkt der Wanderung erreicht.

Im Tal kommen Sie dem Höllenbach und der Höllentalbahn nahe. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnlinie steht die St. Oswald Kapelle, die 1148 geweiht wurde und als erstes Zeichen der dortigen Besiedelung gilt. Den Schlüssel zur Kapelle erhalten Sie beim Sternenwirtshaus. Nach der Besichtigung kehren Sie zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück. Zu Ihrem Ferienhaus ist es dann nur noch ein Katzensprung.    

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