Es gibt sie wirklich: Naturwunder in Deutschland

Im In- und Ausland ist Deutschland unter anderem auch für seine prächtige Natur bekannt. Die deutsche Flora und Fauna wurde schon in der Literatur und Lyrik großer Dichter hervorgehoben.

Die gute Nachricht: es gibt sie auch noch heute - Deutschlands schönste Naturwunder! In den verschiedenen Regionen des Landes finden sich so viele natürliche Monumente, dass in der folgenden Auflistung nicht ausreichend Platz ist, um sie tatsächlich alle aufzuführen.

Wer diese Highlights selbst erleben bzw. begutachten möchte, ist unter anderem gut beraten, hier seinen Urlaub zu verbringen oder zumindest einen Tagestrip zu planen.

Da die folgenden „Naturwunder“ ihrem Namen alle Ehre machen und dementsprechend tatsächlich mitten in der Natur liegen, bieten sie die wunderbare Chance, während eines Ferienhaus-Urlaubs in Deutschland von der Hektik des Alltags zu fliehen und die innere Uhr wieder auf „Null“ zu stellen.  

Naturwunder Nummer 1: Die sächsische Schweiz 

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges liegt in Sachsen, südöstlich von Dresden. Seinen Namen hat das Naturwunder zwei Schweizern, die unter Heimweh litten, zu verdanken. Als sie das Gebirge erblickten, fühlten sie sich an ihre Heimat erinnert und tauften es „sächsische Schweiz“.

Insgesamt ist der Nationalpark Sächsische Schweiz mehr als 90 km² groß und bietet enorme Felsformationen, riesige Wälder und eine einzigartige Atmosphäre.

Diese natürliche Schönheit wird nicht nur von Wanderern oder Naturliebhabern besucht. Die Felsen eignen sich auch perfekt dazu, „erklettert“ zu werden. Wer sich auf der Suche nach einem besonders abenteuerlichen oder romantischen Erlebnis befindet, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Denn: in der Sächsischen Schweiz gehört es fast schon zur Tradition, im Freien, unter Felsvorsprüngen, zu übernachten.

Doch Vorsicht! Hier ist es nicht überall erlaubt, sein Lager aufzuschlagen! An welchen Stellen das „Boofen“, so der regionale Begriff, gestattet ist, wird von den Verantwortlichen des Nationalparkamtes festgelegt.   

Naturwunder Nummer 2: Der Geysir Andernach 

Der Geysir Andernach ist nicht nur ein spektakuläres Naturereignis, sondern auch mit 50 bis 60 Metern Auswurfhöhe, der größte Kaltwassergeysir der Erde. Im Namendyer Werth, einer linksrheinischen Halbinsel im  Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz wurde er im Jahre 1903 zum ersten Mal erbohrt.

Seine beachtliche Auswurfshöhe sorgte unter anderem dafür, dass sich der Geysir einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde sichern konnte.

Die Vulkaneifel birgt in ihrem Inneren immer noch Magmakammern. Es sind jedoch vor allem die Risse in den Felsen, die den Geysir erst ermöglichen.

Jahrelang verschlossen, darf der Geysir seit ein paar Jahren – zu den entsprechenden Besuchszeiten - wieder sein Wasser in die Höhe speien. Ein wahrhaftiges Naturwunder mit eigenem Rekord!

Zusatztipp: wer den Geysir besucht, sollte auch die naheliegende Umgebung nicht außer Acht lassen.  Die Vulkaneifel ist immer eine Reise wert!  

Video: Einfach nur "Wow": Die schönsten Naturwunder Deutschlands

Naturwunder Nummer 3: der Teutoburger Wald 

Beim Teutoburger Wald handelt es sich um ein Naturwunder mit einer besonderen Geschichte.Das Areal erstreckt sich von Osnabrück und Bielefeld bis nach Horn-Bad Meinberg und reicht damit von Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen.

Bis ins 17. Jahrhundert hinein hieß der Teutoburger Wald noch Osning. Die Geschichten rund um die berühmte Varusschlacht sorgten dafür, dass das Gebiet überregional bekannt wurde.

Im Wald befinden sich zwei Naturparks, die den Besuchern viele Freizeitmöglichkeiten bieten. Berge, verschiedene Gewässer und ein riesiger Wald: Was braucht die Seele mehr?

Wanderer können verschiedene Routen ausprobieren und dabei immer wieder neue kleine Orte entdecken. Das Hermannsdenkmal, die Ruine Falkenburg und das Freilichtmuseum Oerlinghausen sind nur einige der nennenswerten Sehenswürdigkeiten vor Ort.

Dank seiner Heilbäder wird der Teutoburger Wald gerne als Rehaort ausgewählt.  

Naturwunder Nummer 4: Das Höllental 

Das Tal befindet sich inmitten des Zugspitz-Massivs zwischen Blassenkamm und Waxensteinkamm.Dieses Areal wurde nicht umsonst mit dem Namen Höllental bedacht. Von der Zugspitze aus betrachtet wirkt das vermeidliche Tal wie der Eingang in die tiefsten Ebenen der Hölle.

Allein dieser Anblick ist eine Reise wert. Zwischen hohen Felswänden zwängt sich die Höllentalklamm hindurch. So entsteht ein fantastisches Panorama, das sich nicht nur für Fotografen zum echten „Must See“ entwickelt.

Auch Bergsteiger kommen hier voll auf ihre Kosten.  Im 20. Jahrhundert wurden große Teile der Region für den Tourismusverkehr freigegeben. Besonders praktisch: die (teilweise geführten) Wanderungen arbeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln. Auch Menschen mit einer eher geringen Fitness finden hier mit Sicherheit die passende Strecke.  

Naturwunder Nummer 5: Die Lange Anna 

Vor Helgoland befindet sich - mitten im Meer - eine ganz besondere Felsformation.  Ihr Gestein erstreckt sich auf mehr als 45 Meter in die Höhe. Obwohl die Lange Anna selbst nicht betreten werden kann, kann sie von den benachbarten Klippen bestaunt werden.

Der Ursprung des Namens ist nicht bekannt, aber es ragen sich viele Spekulationen um die Namensgebung.

Neben der Langen Anna befindet sich übrigens auch das Felsmassiv „Kurze Anna“ in unmittelbarer Nähe. Diese Gesteinsformation wird weniger besucht, da sie bei Weitem nicht so imposant und kraftvoll wie ihre Schwester wirkt.

Ein Besuch der Langen Anna – wenn auch auf Distanz - ist mittlerweile für viele Touristen zu einem Muss geworden, da niemand ausschließen kann, dass die Felsformation nicht mehr allzu lange stehen wird. Eigentlich sollen Schutzwälle einen Einsturz verhindern, doch die Natur geht bekanntlich ihren eigenen Weg.

Und: wer sich ohnehin schon vorgenommen hat, der Langen (und möglicherweise auch der Kurzen) Anna einen Besuch abzustatten, ist gut beraten, bei der An- und Abreise seinen Blick nach rechts und links schweifen zu lassen. Die wunderschöne Natur Helgolands, die sich hier mit all ihren Facetten und zu jeder Jahreszeit zeigt, lässt den Stress des Alltags oft vergessen.

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