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Diese Regionen bieten das beste deutsche Essen

Zu einem perfekten Urlaub – egal, ob national oder international - gehört für viele Touristen auch das perfekte Essen. Für Deutschland gilt in diesem Zusammenhang, dass so gut wie jedes Bundesland für besondere, regionale Speisen bekannt ist.

Doch welche Speisen schaffen es eigentlich immer wieder, die besonderen Charakteristika einer Region zu betonen? Welche Gerichte verfügen über eine lange Geschichte?

Und welche Leckereien sollte sich niemand bei einem Städtetrip entgehen lassen?  

Frankfurt: „Handkäs mit Musik“ 

Egal, ob geschäftlich, auf der Durchreise oder zum ausgedehnten Städtetrip: in Frankfurt werden vor allem Menschen mit einer Vorliebe für deftige Speisen auf ihre Kosten kommen. Denn: hier wird – oft als Vorspeise - „Handkäs mit Musik“ gereicht.

Für das Rezept wird Handkäse oder Harzer Käse in einer Marinade (die „Musik“) aus Essig, (je nach Geschmack) Apfelwein, Öl, Pfeffer, Salz, Kümmel und Zwiebeln für mindestens zwei Stunden eingelegt. So entwickelt er schnell sein markantes Aroma.

Zu der kalten Vorspeise passt hervorragend ein Glas „Äppelwoi“ (Apfelwein).

Keine Lust auf Käse? In Frankfurt gibt es auch die berühmten Frankfurter, die selbstverständlich auch eine Kostprobe wert sind.

„Mainhatten“ kann jedoch auch süß. Eine weitere regionale Köstlichkeit ist der Frankfurter Kranz. Kalorienreich und mindestens genauso schmackhaft wird eine ringförmige Buttercremetorte mit Krokant bestreut und mit Kirschen verziert. Hier fällt es oft schwer, sich nur mit einem Stück zufriedenzugeben.  

Stuttgart: verschiedene Teigwarenspezialitäten 

Neben Porsche und Mercedes kann Stuttgart vor allem mit seinen regionalen Gerichten glänzen. Kaum eine andere Stadt versteht es so gut, Teigwaren so zuzubereiten, dass sie ein völlig neues Geschmackserlebnis bieten – und immer wieder neu erfunden werden können.

Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang die klassischen Spätzle. Aus feuchtem und vergleichsweise zähem Teig werden viele einzelne Fäden gerieben, um dann im Wasser gekocht zu werden.

Um die urtypischen Spätzle zu kosten, ist es wichtig, sie mit Schnittlauch und geriebenem Käse zu bestreuen.

Video: Die leckersten, regionalen Klassiker: Traditionell oder modern | Abenteuer Leben

Wer partout nicht auf sein Fleisch verzichten möchte, findet wahlweise eine Alternative in den beliebten Maultaschen. Hierbei handelt es sich um ein Gericht, um das sich eine besondere Geschichte rankt.

Denn: um während der Fastenzeit das Fleischessen vor Gott zu verbergen, wickelte ein Mönch Spinat und Fleisch in den Spätzle-Nudelteig. Ob genau das letztendlich geklappt hat, weiß niemand. Fest steht jedoch, dass die Maultaschen auf unterschiedliche Art zubereitet werden können. Sie können gekocht, gebraten und geschmälzt werden.  

Berlin und Bochum: Currywurst Konkurrenten 

Welche Stadt bietet die beste Currywurst? Um die richtige Antwort streiten sich vor allem Bochum und Berlin.

Der Ursprung des beliebten Gerichtes liegt in der heutigen Hauptstadt, doch auch die Stadt im Ruhrpott besteht darauf, die beste Currywurst anzubieten.

Ein grundlegender Unterschied besteht darin, dass die Wurst in Berlin ohne Darm verzehrt wird. In einem Punkt sind sich beide Städte dann jedoch wieder einig: zu einer Currywurst passt ein Bier besonders gut. Auch „Extras“, wie zum Beispiel eine Scheibe Brot oder Pommes dürfen nicht fehlen.  

München: der Obatzter 

Nicht nur im bereits erwähnten Frankfurt, sondern auch in München kommen vor allem Käsefreunde voll auf ihre Kosten. Bei Obatzter handelt es sich um ein Gericht, das aus reifem Camembert, Doppelrahmfrischkäse, Butter, Zwiebeln, Kümmel, Bier und verschiedenen Gewürzen besteht.

Hierzu schmecken eine frisch gebackene Brezel und ein kühles Bier besonders gut.

Keine Lust auf den berühmten Obatzter? Eine frisch gekochte Weißwurst ist mindestens genauso traditionell. Im Gegensatz zu anderen Würsten, wird die Weißwurst im Schweinedarm gepresst.

Beim Essen wird dann der Inhalt aus der Pelle gesaugt – selbstverständlich nicht nur im Rahmen des Oktoberfestes.  

Nürnberg: Bratwürste in verschiedenen Varianten 

In Nürnberg wird die Bratwurst mit besonderer Sorgfalt und unter strengen Regeln hergestellt. Damit sich eine Bratwurst dann jedoch auch tatsächlich „Nürnberger Bratwurst“ nennen darf, muss sie einige Kriterien erfüllen.

Und genau dieser Perfektionismus macht diese Wurst zu etwas ganz Besonderem. Und genau deshalb sollte in Nürnberg auch unbedingt eine dieser speziellen Bratwürste probiert werden.

Zu den Randfakten: um eine echte Nürnberger Bratwurst zu sein, ist es wichtig, die Länge von neun Zentimetern nicht zu überschreiten. Der zulässige Fettanteil liegt bei maximal 35 Prozent.

Auch die verschiedenen Beilagen sind einen Blick wert. Von Sauerkraut und Kartoffelbrei über Bratkartoffeln und Pommes bzw. Brötchen ist hier alles „erlaubt“.  

Norddeutschland: Fisch, Krabbe und weitere Speisen aus dem Meer 

In Norddeutschland wird die Küstennähe gerne genutzt, um frische Meeresgerichte zu servieren. Fisch, Krabben und andere Meeresbewohner landen hier schnell und frisch auf dem Tisch.

Neben den bekannten Fisch- und Krabbenbrötchen ist der Nordstrand jedoch auch für ein besonderes Getränk bekannt: den Pharisäer. Hierbei handelt es sich um ein alkoholhaltiges Kaffeegetränk mit einer besonderen Entstehungsgeschichte rund um eine Kirchengemeinde.

Der dort ansässige Pastor wollte beweisen, dass es auch ohne Alkohol möglich ist, witzig zu sein. Während er normalen Kaffee erhielt, bekamen die Mitglieder der Gemeinde den alkoholhaltigen Kaffee serviert.

Die Stimmung wurde nach jedem Witz des Pastors lockerer. Im Laufe des Tages wurde dem Geistlichen eine mit Rum versetzte Tasse gereicht, dieser bemerkte den Unterschied sofort und beschimpfte die Gemeinde als „Pharisäer“.

So erhielt das beliebte norddeutsche Heißgetränk seinen Namen.

Wie für viele regionale Speisen und Getränke gilt auch hier, dass es – zumindest gefühlt – in seiner Ursprungsregion immer noch am authentischsten zu schmecken scheint.            

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